Neurologische Praxis Ärztezentrum München West • Bauseweinallee 2a • 81247 München • Tel. 089 – 23 00 28 80

Was ist Neurologie?

Das Nervensystem steuert alle wichtigen Funktionen unseres Körpers. Die Neurologie ist für sämtliche Aspekte dieser Schalt- und Steuerungszentrale zuständig. Das meint nicht nur Gehirn und Rückenmark, sondern gilt auch für die Nerven außerhalb des Wirbelkanals einschließlich ihrer Verbindungsstrukturen zur Muskulatur und die Muskulatur.

 

Welche Beschwerden führen zum Neurologen?

  • Schmerzen
  • Missempfindungen
  • Veränderungen der Sinneseindrücke (Sehen, Hören, Riechen, Fühlen)
  • Lähmungen
  • Gang- und Gleichgewichtsstörungen
  • Störungen der Geschicklichkeit
  • Bewusstseinsstörungen
  • Gedächtnisstörungen und andere psychische Veränderungen
  • Blasen- und Potenzstörungen
  • Unwillkürliche Bewegungen und Muskelverkrampfungen

 

Was macht ein Neurologe?

Die körperliche Untersuchung mit Reflexhammer, Stimmgabel und anderen Hilfsmitteln besitzt einen zentralen Stellenwert in der neurologischen Diagnostik. Sie trägt neben der ausführlichen Anamnese (Vorgeschichte) ganz wesentlich zur Diagnose bei. Apparative Untersuchungsmethoden ohne gute Anamnese und Untersuchung sind nur sehr eingeschränkt verwertbar.

Deshalb wird bei jedem Erstkontakt eine gründliche neurologische Untersuchung durchgeführt:

Die neurologische Untersuchung setzt sich zusammen aus der Prüfung der Hirnnerven, der Muskeleigenreflexe, der Untersuchung von Kraft und Gefühl sowie einer Prüfung der Koordination. Darüber hinaus können Testungen des Gleichgewichtes, der Wahrnehmung und der Gedächtnisfunktionen notwendig sein.

Je nach Krankheitsbild sind weitere technische Untersuchungen zur Bestätigung der Diagnose sinnvoll.

Im abschließenden Gespräch erklärt und berät der Neurologe – wenn notwendig wird gemeinsam mit dem Patienten, gerne auch mit den Angehörigen ein Therapieplan ausgearbeitet.

Der zuweisende Kollege und der Hausarzt werden – Ihr Einverständnis vorausgesetzt – über die Ergebnisse der Untersuchungen und ggf. den Behandlungsplan schriftlich unterrichtet.